Solarstrom

Energie ist überall.
Sie muss nur umgewandelt werden. Aktueller Anspruch hierbei: möglichst effizient und emissionsarm. Unter den Technologien für emissionsfreie Strom-Gewinnung ist neben Wasserkraft derzeit nur Wind-Kraft-Verstromung und Solar-Strom-Gewinnung / Photovoltaik technisch ausgereift.

Auf Grund der Investitionsvolumina und Abschreibungszeiten bei Wasser- und Wind- Kraft- Anlagen kann für Privatpersonen, Kleinverbraucher, Wohnungswirtschaft und deutsches Handwerk derzeit nur Photovoltaik ein Thema sein. siehe: Regierungsentwurf zur EEG-Novelle

In den Jahren 2004-Mitte 2010 wurde die Netzeinspeisung von Solarstrom sehr stark gefördert. Anfang 2010 zeichnete sich ab, dass die Höhe der Umlage aus dem Erneuerbare-Energien-Gesetz, zu Lasten der Endverbraucher kritische Dimensionen annahm. Deshalb steuert die Bundesregierung um und bezuschusst, seit dem 01.07.2010, den Eigenverbrauch des von Kleinanlagen produzierten Solarstromes. Das ist gut für Sie als Hausbesitzer mit einem geeignetem Süddach!! Unter Beachtung gewisser Rahmenbedingungen bekommen Sie eine kWh selbst verbrauchten Solarstrom 8 Cent höher vergütet, als wenn Sie Ihn ins Netz einspeisen würden.

In Zahlen ausgedrückt heißt dass: Die Vergütung für PV-Anlagen bis 30kWh und eine reine Netzeinspeisung beträgt seit dem 01.01.2011 28,74 ct/kWh. Für eine PV-Anlage bis 30kW und einem Eigenverbrauchsanteil von über 30%, beträgt der derzeitige Zuschuss 16,74 ct/kWh Netto zuzüglich der ersparten Kosten für Strombezug vom Energieversorger. Die Berechnung des Stromeinstandspreises lautet: 28,74ct/kWh - 16,74 ct/kWh. Dies bedeutet: Vorausgesetzt, dass der Eigenverbrauch über 30% (der Solarerzeugerleistung) liegt, würden Sie nur 12,00 ct/kWh für Ihren Strom bezahlen.
Und das ist selbst billiger als Nachtstrom vom Energieanbieter.

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